60% unserer Lebensmittel kommen direkt vom Bauern.
Bei Wackelpeter heißt soetwas „Lebensmittelbündnis“,
weil es weit mehr ist als ein „Handel“. Es hat vielmehr etwas
damit zu tun, wie man einander „behandelt“.
Kartoffeln von Söths Bioland
Was wäre Wackelpeter ohne Kartoffeln, was wäre Wackelpeter ohne die Kartoffeln von Söths
Biolandhof in Ahrenviöl bei Husum? Gunnar übernahm den Betrieb 1993, just in dem Jahr, in
dem Wackelpeter gegründet wurde. Das kann kein Zufall sein!
Mit seiner Frau Sine, den drei Kindern, seinem Bruder, seiner Schwester und zahlreichen Helfern
bewirtschaftet Gunnar den Biolandbetrieb, auf dem neben Kartoffeln noch viel andere Produkte
wachsen. Seit 2009 schälen die Söths wöchentlich fast drei Tonnen ihrer Kartoffeln für uns.
Rindfleisch von Gut Sambach
In der Mitte zwischen Kassel und Erfurt liegt das Demeter Gut Sambach nahe der Stadt Mühlhausen in Thüringen. Nicht gerade „um die Ecke“ und somit nicht regional, wäre der erste Gedanke.
Uns aber faszinierte dieser große und breit aufgestellte Betrieb mit seinem Engagement für
behinderte Menschen die auf dem Betrieb leben und arbeiten. Drei bis viermal im Jahr liefert das
Gut Sambach Rindfleisch aus der hofeigenen Fleischerei nach Hamburg zu Wackelpeter.
Unvergleichbare Äpfel und Birnen vom Obsthof am Ostebogen
Im Kehdinger Land, da wo die Oste einen Bogen um den Demeterbetrieb von Jörg Ahrens macht
– am Ostebogen also – erntet Jörg Ahrens mit seinen Mitarbeitenden auf dem Demeterbetrieb
seine Äpfel und Birnen. Meist fahren wir mit unseren Autos selbst, um diese abzuholen, ab und
an macht sich Jörg selbst auf den Weg über die Elbe.
Wendlandgeflügel
(Aber was hat diese Rätische Graukuh, die Sebastian Seelig liebevoll streichelt,
mit Hühnern, Hähnen und Eiern zu tun?)
Die Eier für Wackelpeter stammen zum überwiegenden Teil von Sebastian – und das ist besonders: Es sind Zweinutzungshühner. Bei Zweinutzungshühnern gibt es einerseits Hennen, die Eier
legen, und andererseits „echte“ Hähne, deren Aufzucht sich lohnt. Bei „normalen“ Legehühnern
ist das schwierig und wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.
Diese Zweinutzungshühner kämen im Idealfall auf eine Weide, auf der zuvor Kühe gegrast haben. Sie würden dort all die Insekten, Würmer usw. fressen, die Kühe nicht aufnehmen – ein
ökologisch sinnvoller Kreislauf. Das ist bislang nur Theorie – aber Wackelpeter und Sebastian
arbeiten gemeinsam an der „Kuh-Eier-Wiese“.
Joghurt vom Gut Wulfsdorf
Mit dem Gut Wulfsdorf in Ahrensburg ist Wackelpeter seit über dreißig Jahren verbunden –
seither stammt der Joghurt von dort. (Nur einmal gab es eine kurze Unterbrechung, als die
Milchkammer renoviert wurde.) Die Rotbunten Holsteinischen Niederungsrinder sind sogenannte
Zweinutzungsrinder – sie liefern sowohl Milch als auch Fleisch. Und: Sie dürfen, nein, sie
müssen auf die Weide! So gut geht es leider nicht allen Kühen in Deutschland.