Wackelpeter - ökologisches Essen für Kindergärten und Schulen

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Erdbeeren im Dezember?
Wo kommen denn da die Erdbeeren her?
Vom Biolandbauern Gunnar Söth aus Nordfriesland

Mahama

Gunnar Söth mit seinen Kindern 2008

Auf einem Bauernhof in Ahrenviöl lebt Gunnar Söth mit seiner Frau und den drei Kindern Mimi (11), Tore (9) und Joja (7). „Besonders die Lütte ist ganz verrückt nach Erdbeeren“, erzählt Gunnar schmunzelnd, „sobald die ersten Blüten zu sehen sind, fragt Joja schon, wie lange es noch dauert, bis sie mit dem Naschen anfangen kann.“

Ist dann endlich Erntezeit, helfen alle drei Kinder begeistert mit und laufen mit rot verschmierten Mündern durch die Erdbeerfelder. Die Erntezeit dauert aber nur gut drei Wochen und so kommt ein Teil der Erdbeeren in die Tiefkühltruhe. „Unsere Kinder essen am liebsten Joghurt mit selbst gepflückten Beeren – der ist ratzfatz zusammen gerührt“, sagt der Biobauer.

Seit zwei Jahren beliefert Gunnar Söth in der Erntezeit auch den Wackelpeter mit frischen Erdbeeren. In der Wackelpeter-Küche waschen und putzen die Köche dann die Früchte, geben ein wenig Zucker dazu und mixen die Erdbeeren mit einem riesigen Pürierstab zu Brei.

Schließlich wird der Erdbeerbrei in Tüten gefüllt und wie bei den Söths für die Wintermonate eingefroren. Kommt dann der Dezember und es soll Erdbeerjoghurt für die Kinder geben, tauen wir in der Wackelpeter-Küche einfach Gunnars Erdbeeren wieder auf und rühren sie mit einem riesigen Schneebesen in den Joghurt, den Jan vom Demeterhof Gut Wulfsdorf jede Woche für den Wackelpeter herstellt. Wusstet ihr eigentlich, dass Erdbeeren so lecker sind, dass wahrscheinlich sogar die Kinder in der Steinzeit sie schon genascht haben?

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